Unwetterwarnung: Gefährliche Glatteislage am Montag

Bevor die Milde Luft richtig Fuß fassen kann, müssen wir morgen durch einen turbolenten Montag. Kalte, schwere Luft lässt sich bodennah nur sehr schwer vertreiben. Die leichtere Warmluft gleitet dabei auf die Kaltluft auf und Regen aus der milderen Luft fällt in die Frostluft am Boden. Zudem sind die Böden vielerorts noch gefroren. Sobald der Regen auf Straßen, Wege, Stromleitungen und Gegenstände fällt, gefriert er sofort.

Gefrierender Regen ist nicht nur im Straßenverkehr gefährlich durch starkes Glatteis, sondern kann Eisbruch mit sich ziehen und den Verkehr selbst auf der Schiene beeinträchtigen oder gar zum erliegen bringen.

So zieht die Unwetterfront

Schon in den Frühstunden kommt ganz in Nordwesten etwas Schnee, Schneeregen oder Schneefall auf. Noch sind die Mengen überschaubar, trotzdem kann es hier und da schon sehr glatt werden.
Passend zum Berufsverkehr regnet es in der gesamten Westhälfte, teils auch mal mäßig, sodass sich bei Temperaturen um oder knapp über dem Gefrierpunkt eine Eisschicht bilden kann.
Am Vormittag kommt die Front nur noch langsam voran, da die Kaltluft dagegen hält. Im Rheinland, im Ruhrgebiet sowie im westlichen Münsterland und der Grafschaft Bentheim entspannt sich die Situation wieder.
Am Mittag muss besonders in einem Streifen von der Nordsee über Teile OWLs bis ins Sauerland mit gefrierendem regen gerechnet werden. Östlich davon, von Hamburg bis in den Harz schneit es.
Am Nachmittag ändert sich nur wenig. Zwischen Hamburg und Bremen setzt wohl neuerlich Schneefall ein.
Am Nachmittag kommt die Zone mit dem Glatteis nur noch sehr langsam nach Osten voran. Besonders Glatt ist es vom Großraum Hannover bis ins Sauer- und Siegerland.
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