Bricht die Westwetterlage mit (viel?) Regen (endlich!) wieder durch?

So schön das Wetter auch aktuell ist – wir genießen alle die Sonne und das am liebsten jeden Tag. Aber Mutter Natur dürstet es wieder nach Wasser. Das ist nicht nur für die Botanik in unseren Breiten existentiell wichtig, sondern auch für die Tierwelt. Die letzten 3 Jahre waren bei uns mehr oder weniger von schwerer Dürre geprägt und dessen Nachwehen sind in unsere Böden noch immer zu sehen.

Wetterumstellung in den kommenden Tagen

Der Grund für die trockene aber auch sehr kühle Witterung im April war ein Hochdruckgebiet bei Island. Es hat immer wieder kühle und recht trockene Luft aus dem Norden angezapft. Atlantische Tiefdruckgebiete hatten so kaum eine Chance in Mitteleuropa für Regen zu sorgen. Nun geht es aber los mit erstem Regen in der Nacht zu Donnerstag.

Schauer und Gewitter breiten sich aus

Tiefdruck breitet sich Mittwoch und Donnerstag von Süden her langsam aus. Tief BEAT sorgt dabei vor allem ab Mittwoch Abend schon für erste Regenfälle. Auch am Donnerstag solltet ihr den Regenschirm nicht zu weit weglegen, denn es regnet überall bei uns im Nordwesten. Teilweise sind sogar Gewitter unterwegs, die teils kräftig Niederschläge mitbringen. Dabei dürfte die Gefahr von Gewittern besonders im südlichen Niedersachsen erhöht sein, sowie im nördlichen und zentralen NRW. Auch sonst wird es oft nass. Teils regnet es kräftig, sodass bis zu 10 Liter auf dem Quadratmeter zusammen kommen können.

Gewittergefahr am Donnerstag

Westwetterlage ab Anfang Mai?

Erstmals seit längerer Zeit deuten die Wettermodelle an, das sich der Hochdruck über dem nördlichen Atlantik nun langsam abbaut. An Stelle von hohem Druck treten Tiefdruckgebiete und es baut sich Hochdruck genau sda auf, wo es hingehört: Zu den Azoren. Somit wäre unsere gewöhnliche Wetterlage wieder hergestellt und das uns bekannte wechselhafte, mitteleuropäische Wetter kann (endlich) weitergehen. So wäre auch wieder mehr wärme und auch erste Hitze möglich.

16 – TageTrend von Münster

Heute hab ich mal stellvertretend für den Nordwesten die Friedensstadt Münster heraus gesucht. Unsere Stammleser kennen das Diagramm: Zu sehen sind die Temperaturen in etwa 1500 Meter Höhe (oben) sowie die Niederschläge (unten). Die rote Linie zeigt die durchschnittliche Luftmassentemperatur aus den Jahren 1981 bis 2010. Die weiße Linie ist jeweils das Mittel aller Modellberechnungen die ihr hier in bunt seht.

Wir können das in etwa 2 Blöcke teilen: Einen ersten Block, der die kommenden Tage bildet. Bis Anfang Mai will es noch eher unterkühlt bleiben. Mit dabei: Immer wieder Regen, besonders am Donnerstag und am 2/3. Mai, wenn Tiefs durchziehen. Aber auch sonst brodelt es in der Atmosphäre, denn es sind immer wieder Schauer unterwegs.

Der Zweite Block fängt am 6. Mai an. Ab hier will die Westwetterlage wohl durchbrechen und brächte uns das bekannte wechselhafte Wetter. Von frühsommerlichen, teils heißen Tagen bis zu frischer Maikühle ist dabei alles vertreten. lange trocken bleiben wird es aber wohl nicht, wenn wir müssen weiterhin mit immer wieder Regen rechnen.

Ein stabiles Schönwetterhoch mit sommerlichen Temperaturen ist weiterhin nicht zu sehen.

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