Weiterhin extreme Dürre in der Region

+++ Weiterhin extreme Dürre in der Region +++

Die Natur geht zwar immer weiter in den Herbst- beziehungsweise Wintermodus, trotzdem wird Wasser in Form von Regen dringend benötigt. Unsere Böden, Flüsse und Seen trocknen immer weiter aus. Erste Staubecken und auch die Teiche der Emsauen stehen kurz vor der totalen Austrocknung.

Auf dem Bild ist die Ems zu sehen, hier ein Archivbild aus dem August 2018. Der Wasserstand ist aktuell etwa der gleiche (81 cm am Pregel in #GrevenHier liegen große Teile des Flussbettes trocken.

Auch die Landwirtschaft hofft weiterhin auf Regen, sonst wächst zum Beispiel der Winterweizen nicht weiter. Auch Bäume brauchen, obwohl sie ihre Blätter abwerfen (diese sind ja bekanntlich wahre Wasserverschwender) im Winter Wasser.

Gucken wir einmal in die Böden: Diese sind während der nun seit Februar andauernden viel zu trockenen Witterung teils bis in große Tiefen viel zu trocken, stellenweise bis auf 2 Meter. An der DWD – Station hier in #Lingenist in diesen Tagen die Bodenfeuchte in den oberen 25 Zentimetern auf unter 10 % gesunken. Auch in den tieferen Schichten ist der Boden sehr dröge.

Der heutige Nieselregen hilft da gar nichts, er ist schnell wieder verdunstet, es war viel zu wenig.
Regen ist in der kommenden Woche in den Modellen zwar zu sehen, viel mehr, wie ein Tropfen auf den heißen Stein (auch wenn dieser jetzt im Herbst nicht mehr ganz so heiß ist) wird das aber nicht. Uns fehlen mehrere Hundert Liter Regen. Dieser müsste etappenweise in leichter bis mäßiger Intensität innerhalb mehrerer Wochen fallen, damit sich der Wasserhaushalt der Natur schnell erholt.

Da bleibt nichts weiter als hoffen das die Hochdrucklagen endlich mehreren Tiefdruckgebieten weichen, damit es wieder ausreichend regnen kann…..

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